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Audi, BMW, Mercedes, Porsche und VW gleichauf


Nach Jahren der Dominanz von Audi geht der Kampf um die Gunst der Leser von auto motor und sport 2012 deutlich ausgeglichener aus. Die deutschen (Premium-)Marken Audi, BMW, Mercedes, Porsche und VW bringen es in der Gesamtwertung auf je zwei erste Plätze.

Stuttgart, 30. Januar 2012 – Dabei gelingt dem VW up die Sensation: Der günstige Newcomer der Wolfsburger verweist den seit zehn Jahren amtierenden Seriensieger Mini auf den zweiten Platz. In der Importwertung dominieren britische, italienische und VW-Konzernmarken. Französische und fernöstliche Hersteller gehen fast leer aus. 116.273 Leser von auto motor und sport haben teilgenommen.

Paukenschlag bei der Leserwahl „Die besten Autos 2012“ von auto motor und sport: Nach zehn Jahren Alleinherrschaft an der Spitze der Kategorie Mini Cars wird das britische Kult-Auto Mini von einem Neuling entthront. Mit 35,1 Prozent der Stimmen wählen Leser der auto motor und sport den VW up zum besten Mini Car. Der bisherige Publikumsliebling Mini liegt mit zehn Prozentpunkten Rückstand nun nur noch auf dem zweiten Platz. „VW hat mit dem up offenkundig den Nerv der Autofahrer getroffen und bestätigt seine Fähigkeit, qualitativ und technisch hochwertige Kleinwagen zu bauen“, kommentiert Bernd Ostmann, Chefredakteur von auto motor und sport, das Abstimmungsergebnis. Den zweiten Sieg für VW in der Gesamtwertung fährt auch in diesem Jahr der Seriensieger Multivan ein, der seit fast einem Jahrzehnt die Kategorie Vans beherrscht.
Insgesamt zeigt die Abstimmung „Die besten Autos 2012“, an der sich in diesem Jahr 116.273 Leser von auto motor und sport beteiligt haben, ein sehr ausgeglichenes Ergebnis. Die Dominanz von Audi der vergangenen Jahre ist gebrochen. BMW und Porsche holen weiter auf, Mercedes und VW halten ihre Positionen. Die Folge: In den zehn Kategorien der Gesamtwertung verteilen sich die ersten Plätze mit je zwei Siegen gleichmäßig auf die fünf genannten Marken. Auch die weiteren Platzierungen unter den besten Drei gehen an die deutschen Top-Marken, mit Ausnahme des zweiten Platzes für den Mini sowie zweier dritter Plätze für den Fiat 500 und den Alfa Romeo MiTo.

Die Siegermodelle von Audi heißen in diesem Jahr A1 und A4/A4 Allroad/A5 mit einem Stimmenanteil von 37,9 bzw. 24,9 Prozent. Für BMW gewinnen der neue Einser sowie zum zweiten Mal der Fünfer/GT, der mit 38,5 Prozent das höchste Stimmenergebnis über alle Kategorien der Gesamtwertung hinweg einfährt. Mercedes gewinnt mit dem SLS AMG Roadster bei den Cabrios sowie mit der M-Klasse bei den Geländewagen. Porsche fährt mit dem 911 Carrera/Turbo bei den Sportwagen wieder einmal ganz nach vorn und siegt mit dem Panamera in der Luxusklasse.

Die Volumenhersteller Ford und Opel dagegen schaffen es in keiner der zehn Kategorien der Gesamtwertung auf das Treppchen. Opel-Modelle liegen in einigen Kategorien auf den Rängen vier bis sechs direkt hinter der übermächtigen Premium-Konkurrenz. Bei den erfolgreichsten Importmarken, über die zusätzlich in einer separaten Wahl abgestimmt wird, gibt es ebenfalls eine starke Fokussierung auf britische und italienische sowie auf die VW-Konzernmarken. Französische und fernöstliche Hersteller schaffen es nur in Ausnahmefällen auf einen Platz unter den besten Drei. Wie im vergangenen Jahr bringen es Alfa Romeo und Ferrari auf je zwei Top-Platzierungen. Mini, Ŝkoda, Seat, Jaguar, Aston Martin und Range Rover gewinnen je eine Kategorie. Mit 45,8 Prozent der Stimmen erzielt Jaguar mit dem XF in der Kategorie Obere Mittelklasse das höchste Wahlergebnis.
Die genauen Stimmenanteile sowie weitere Details zur Leserwahl „Die besten Autos 2012“ finden Sie unten in der Übersicht über die einzelnen Kategorien.


Markenimages
Im Rahmen der Wahl „Die besten Autos 2012“ werden über die Abfrage von dreizehn verschiedenen Statements sehr detailliert die Images von Automobilmarken abgebildet. Die Stärken und Schwächen einer Marke sowie deren Entwicklungen auf der Zeitachse lassen sich damit präzise analysieren.
Die Markensympathie ist in jeder Imagebefragung ein prägender Basiswert. Über das Statement „Ich mag die Marke“ können die auto motor und sport-Leser aus einem Set von 37 Marken diejenigen auswählen, zu denen sie eine besonders enge emotionale Bindung haben. Dabei sind Mehrfachnennungen möglich. An der Spitze gibt es in diesem Jahr einen Wechsel: BMW gewinnt nach sieben Jahren mit 53 Prozent die Führung von Audi (51 %) zurück (Basis: Alle Teilnehmer). Auch bei einem weiteren Schlüsselkriterium für das Markenimage, „Gutes Aussehen/Styling“, zeigt BMW wieder alte Stärke. Zwar behauptet Audi mit 54 Prozent seinen ersten Platz knapp vor BMW, doch der neue Fünfer leistet ganze Arbeit bei der Aufholjagd: Mit 53 Prozent (Basis: Alle Teilnehmer) liegt BMW nun auf Platz zwei. Zum Vergleich: Bei der Wahl 2007 erreichten die BMW-Designwerte gerade einmal 37 Prozent.

Als Marken mit der fortschrittlichsten Technik nennen die Leser (Basis: Alle Teilnehmer) von auto motor und sport BMW (64%) und Audi (62%) am häufigsten. Danach folgen Mercedes und Porsche mit 52 beziehungsweise 30 Prozent. Diese Marken legen im Vergleich zum Vorjahr in der Wertschätzung zu, wobei hier Porsche mit einem Plus von vier Prozentpunkten den größten Zuwachs verbucht. VW liegt als erste Volumenmarke mit 29 Prozent auf dem fünften Platz, bekommt aber etwas weniger Nennungen als im Vorjahr. Toyota und Lexus erreichen die Vorjahreswerte.
Mit einem Plus von vier Prozentpunkten stößt Opel bei dem Kriterium „Fortschrittliche Technik“ in den exklusiven Kreis der acht meistgenannten Marken vor. Bei den Opel-Fahrern steigt die Rate der Nennungen um dreizehn Prozentpunkte von 20 auf 33 Prozent. Getragen wird dieser Zuwachs durch die Präsentation des Plug-in-Hybriden Opel Ampera. Er weckte im vergangenen Herbst große Erwartungen schon vor seiner Markteinführung und befördert Opel auch bei dem Imagekriterium „Baut umweltverträgliche Autos“ in ungekannte Höhen: 15 Prozent aller Teilnehmer nannten die Marke.
Bei den Opel-Fahrern hat sich die Einschätzung von 23 auf 47 Prozent mehr als verdoppelt, obwohl keiner der hier teilnehmenden Opel-Fahrer Besitzer eines Ampera sein und über konkrete Produkterfahrung verfügen kann. Daran zeigt sich, welch starke Abstrahleffekte Modellreihen auf das Markenimage haben, wenn sie Technologieträger sind.

Welche Marken liegen im Trend
Ein weiterer Bestandteil der Leserwahl ist die sogenannte Trendfrage („Welche Automarken liegen Ihrer Meinung nach im Trend?“), bei der Mehrfachnennungen möglich sind. Die Antworten auf diese Frage geben Aufschluss über die Zukunftsfähigkeit unterschiedlicher Marken aus Sicht der Teilnehmer. Die Art der Abfrage eignet sich besonders gut dazu, kurzfristige Veränderungstendenzen bei der Beurteilung von Automarken seismographisch zu messen. Besonders attraktive Modelle oder herausragende technologische Neuerungen können das Ergebnis deutlich beeinflussen.
Der Aufstieg von BMW in wichtigen Imagekriterien schlägt sich ebenfalls in der Trendfrage wieder. So ist mit einem Ergebnis von 86 Prozent der Nennungen der Rückstand zum langjährigen Primus Audi nun auf einen Prozentpunkt zusammengeschrumpft. Die größten Sprünge im Trendranking machen jedoch die koreanischen Marken Kia und Hyundai sowie die britische Marke Land Rover. Alle drei Hersteller verzeichnen einen Zuwachs von je dreizehn Prozentpunkten. Land Rover liegt mit 43 Prozent der Nennungen nun unter den Top Ten auf dem achten Platz. Kia verpasst den Sprung unter die besten Zehn nur knapp und landet mit 37 Prozent auf dem elften Rang. Hyundai rückt auf den dreizehnten Platz vor. Bei den koreanischen Marken sind das anerkannt gute Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die steigende Wertschätzung des Designs verantwortlich für den Aufstieg im Trendranking.
 


Ansprechpartner

Markus Eiberger
Gesamtanzeigenleitung Automobil
stv. Leitung Geschäftsbereich Anzeigen
Leitung Fachbereich Research & Services

Tel: 0711 182-1759
E-Mail: Eiberger Markus

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