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Selbstzünder immer beliebter


Quelle: KBA/MPS-Berechnungen; Basis: Neuzulassungen

Trotz steigender Dieselpreise wuchs 2011 die Nachfrage nach Dieselfahrzeugen überdurchschnittlich stark – Die Oberklasse erreichte einen Anteil von 85 Prozent

Stuttgart, 28. März 2011 – Autofahrer mit einem Dieselantrieb blicken seit einiger Zeit mit wachsender Besorgnis auf die Preistafeln an den Tankstellen. Anfang März durchbrach die Spritsorte erstmals wieder die 1,40 Euro-Marke, die zuletzt in 2008 überschritten wurde. Politische Unruhen in einigen Rohöl-fördernden Ländern im arabischen und nordafrikanischen Raum erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis weiter steigt. Insbesondere das drohende Embargo über Libyen könnte sich negativ auf den deutschen Raum auswirken.

Gleichzeitig stieg der Zulassungsanteil der Dieselneuwagen kumuliert in 2011 auf 47,1 Prozent. Verantwortlich für das Zulassungsplus ist zum einen die Erholung auf dem Geschäftswagenmarkt. Aufgrund der hohen Kilometerfahrleistungen ist hier häufig der Diesel die erste Wahl. Den Verbrauchsvorteil schätzen auf der anderen Seite aber auch immer mehr private Neuwagenkäufer. Vor allem seit der Einführung der CO2-basierten Kraftfahrzeugsteuer, die den Diesel billiger werden ließ.

Auch setzte sich im Untersuchungszeitraum die Diesel-Expansion auf die kleineren Fahrzeugsegmente fort. War es früher beinahe undenkbar einen Kleinwagen mit Selbstzünder-Antrieb zu ordern, falls die Hersteller ihn überhaupt anboten, betrug der Anteil der Neuzulassungen hier im Januar und Februar zusammen 12,8 Prozent. Wachstumstreiber sind aber nach wie vor die Segmente Ober-/Luxusklasse und SUV. Allein bei den SUV hat sich die Diesel-Nachfrage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum knapp verdoppelt – von 23.000 Einheiten auf über 38.000 Stück.

 

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